Jahresrückblick 2022 – dümmer geht es nimmer!

Deutschland macht sich selbst zum Entwicklungsland: Die Deindustrialisierung schreitet voran, Brown- und Blackouts werden stetig wahrscheinlicher, die Bürger ächzen unter explodierenden Preisen und wer Medikamente braucht, muss fortan in der Nachbarschaft betteln gehen. Auch um Deutschlands ohnehin nicht mit Zuverlässigkeit glänzendes Mobilfunknetz könnte es zukünftig noch schlechter gestellt sein: Wegen der hohen Stromkosten wollen Mobilfunkbetreiber die Leistung ihrer Antennen verringern. Der grüne Chef der Bundesnetzagentur und Habeck-Freund Klaus Müller feiert das Vorhaben.

Der Strom in Deutschland ist zu teuer. Mobilfunkanbieter haben sich daher auf die Suche nach Sparmöglichkeiten gemacht und wollen nun die Leistung ihrer Antennen verringern. So soll bei geringem Bedarf ein Teil der Frequenzbänder in den Stand-by-Modus versetzt werden  – etwa nachts oder tagsüber an abgelegenen Standorten.

Richtig dämlich wird es beim Wilhelmshavener LGN – Terminals

Die z.Z. grössten LNG-Tanker (Q-max-Klasse) fassen 266000 m³, ergibt 67’700’000 m³ Erdgas. Das hat 2018 Nordstream 1 in weniger als einem halben Tag geliefert. Da müssen wir bei unseren Sparbemühungen noch etwas zulegen. Das neue Spezialschiff „Höegh Esperanza“ ist am neuen Importterminal für Flüssig-Erdgas in Wilhelmshaven angekommen. In nur wenigen Monaten wurde das notwendige LNG-Terminal gebaut. „Wir haben alles gemacht, um das Terminal sicher zu errichten“, so Holger Kreetz, Asset Manager Uniper.

Am 16.12.2022 hatte der Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz grünes Licht für die Inbetriebnahme LNG-Terminals gegeben mit seiner Erlaubnis, Abwässer in die Jade zu leiten.

Konkret ging es darum, dass das am Donnerstag in Wilhelmshaven angekommene Spezialschiff „Höegh Esperanza“ chlorhaltige Abwässer in die Jade pumpen darf. Die „Höegh Esperanza“ ist das Herzstück des Terminals. Das fast 300 Meter lange Spezialschiff wird künftig das von Tankschiffen angelieferte verflüssigte Erdgas in den gasförmigen Zustand umwandeln und in das deutsche Gasnetz einspeisen. Das Chlor soll dafür sorgen, dass die Rohre des Schiffes frei bleiben – insgesamt sollen es pro Jahr etwa 35 Tonnen sein, die ungeklärt ins Wasser geleitet werden.

Umweltschützer kritisieren das Verfahren und fürchten Schäden für das Wattenmeer. Sie verweisen darauf, dass es chemiefreie Reinigungsverfahren gibt.

Niedersachsens Regierungschef Weil will die Terminals möglichst bald auch für klimafreundliche Energie nutzen. Die vollständige Umstellung der LNG-Terminals für den Import von Flüssigerdgas auf klimaneutrales Gas wird nach seinen Worten noch Jahre dauern. „Bis wir vollständig auf Erdgas verzichten können, werden noch einige Jahre vergehen. Entscheidend ist, dass wir im Bereich grüner Wasserstoff jetzt schnell Fortschritte erzielen“, sagte der SPD-Politiker der Deutschen Presse-Agentur.

Der Vorteil von klimaneutralem Wasserstoff, der künftig ebenfalls über die LNG-Terminals importiert werden solle, sei dabei, dass man „einen Übergang organisieren“ könne. Dabei hat eine Studie von Fraunhofer ISI ergeben, dass die heute geplanten LNG-Terminals kaum umrüstbar auf Wasserstoff und Ammoniak sind.

„Über eine Beimischung zum Erdgas kann nach und nach klimaneutraler Wasserstoff hinzugefügt werden“, sagte Weil. Eine Beimischung von Wasserstoff zum Erdgas in Gasnetz wird zwar von der Erdgaslobby empfohlen, ansonsten aber stark abgelehnt und ist daher kaum realistisch.

Klagen gegen das LNG-Terminal in Wilhelmshaven angekündigt

Conversion of LNG Terminals for Liquid Hydrogenor Ammonia
Analysis of Technical Feasibility under Economic Considerations

Um die deutsche Energieabhängigkeit von Erdgas aus Russland zu verringern, hat die Bundesregierung Verträge zur Errichtung mehrerer Importterminals für verflüssigtes Erdgas (LNG) unterzeichnet.
Dazu gehören sowohl gecharterte FSRUs (Floating Storage and Regasification Units) als auch fest installierte Onshore-Einheiten Endgeräte. LNG ermöglicht neue Importrouten, da es per Schiff aus Ländern transportiert werden kann, die dies ermöglichen sind nicht per Pipeline mit Europa verbunden.

Da LNG kein klimaneutraler Energieträger ist, wird der Bau neuer Infrastruktur für fossile Brennstoffe, deren voraussichtliche Lebensdauer bis in die 2040er Jahre reicht, wirft Bedenken hinsichtlich Stranded Assets und Lock-Ins für fossile Brennstoffe auf. Eine prospektive Lösung für die Verwendung der Langfristig soll deren Nutzung auf andere potenziell klimaneutrale Energieträger ausgedehnt werden, wie zum Beispiel als flüssiger Wasserstoff (LH2) oder flüssiges Ammoniak (NH3). Allerdings die extrem niedrigen Temperaturen von -162 °C, die zur Verflüssigung von Erdgas benötigt werden, stellen komplexe technische Anforderungen an das Terminal Komponenten und Materialien. Ebenso bringen die physikalischen Eigenschaften von LH2 und NH3 ihre eigenen technischen Herausforderungen mit sich.

Die Erfahrung zu technischen Anforderungen und Kosten für die Umrüstung von LNG-Terminals für NH3 ist noch begrenzt. Für LH2 ist das Wissen noch knapper, da es nur eines gibt Prototyp eines Terminals für flüssigen Wasserstoff in Kobe, Japan, und die Ware wird nicht weltweit gehandelt.

Dieser Bericht beleuchtet den Stand der Forschung zur technischen Machbarkeit der Umwandlung von LNG
Terminals unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten und identifiziert Forschungslücken durch eine dezidierte Literaturrecherche, ergänzt durch eine Reihe von Experteninterviews mit Wissenschaft und Industrie.

Die wichtigsten Schlussfolgerungen der Analyse sind die folgenden:
Derzeit ist ungewiss, ob es einen zukünftigen Anwendungsfall für LNG-Terminals mit erneuerbaren Energien gibt Energieträger, was für sie das Risiko birgt, zu Stranded Assets im Medium zu werden.
Diese Ungewissheit ergibt sich unter anderem aus folgenden Faktoren: Zukünftiger Bedarf der verschiedenen Energieträger ist noch sehr unklar, fehlende Erfahrungen mit den notwendigen Technologien, industrielles Niveau und mangelnde Klarheit des technischen Wissens über bestimmte Komponenten sind geeignet für LH2 (Gefahr durch Materialversprödung und sehr tiefe Temperaturen) oder NH3 (korrosiv und giftig), insbesondere was die Wahl des in LNG-Terminals verwendeten Stahls betrifft.
Für die zukünftige Umstellung der LNG-Infrastruktur (z. B. Importterminals) auf klimaneutrale Energieträger wie flüssigen Wasserstoff (LH2) oder Ammoniak (NH3) sind voraussichtlich zusätzliche Investitionen erforderlich

Die Studie bewertete die Machbarkeit der Umrüstung von LNG-Importterminals für die Verwendung mit alternativen Energieträgern (NH3 und LH2), um zu verhindern, dass sie in zukünftigen klimaneutralen Energiesystemen zu Stranded Assets werden.
Die folgenden Schlussfolgerungen wurden basierend auf der umfassenden Analyse in dieser Studie gezogen:
1. FSRUs sind kurz- bis mittelfristig für die Energiesicherheit notwendig. Die Umbaupläne gelten nur für ortsfeste Terminals an Land mit einer prognostizierten Lebensdauer bis in die 2040er Jahre.
2. Es besteht das Risiko, dass die LNG-Infrastruktur als Stranded Assets endet. Umschalten zwischen Energie
Träger in einem Terminal ist ohne erhebliche Anpassungen nicht realisierbar. Bivalente Klemmen, die verschiedene Energieträger gleichzeitig handhaben können, ohne dass diese Anpassungen nicht realisierbar sind. Die Umrüstung einiger Endkomponenten für die Verwendung mit NH3 und LH2 wird nur als angesehen realisierbar, wenn in der Bauphase des Terminals ein Konzept für den Umbau erstellt und bei der Materialauswahl des Terminals berücksichtigt wurde.
3. Der Lagertank des LNG-Terminals macht den größten Anteil der Investitionskosten aus und hat lange geschätzte Lebensdauer. Wenn die Materialverträglichkeit mit LH2 und NH3 in der Designphase des Tanks berücksichtigt wird, wird daher allgemein davon ausgegangen, dass ein erheblicher Teil der in das LNG-Terminal investierten Investitionen wiederverwendet werden kann.
4. Neben spezifischen Materialanforderungen haben sowohl LH2 als auch NH3 zusätzliche individuelle Anforderungen

Herausforderungen:
a. LH2 hat eine noch niedrigere Siedetemperatur als LNG. Eine höhere Abkochrate, z.B. von dem Tank akzeptiert werden muss oder eine zusätzliche Wärmedämmung erforderlich ist. Dies betrifft auch andere Endgerätekomponenten wie Rohrleitungen. Anders als bei NH3 gibt es für LH2 keinen globalen Markt und es fehlen praktische Erfahrungen mit LH2-Infrastrukturen im industriellen Maßstab, was zu einer hohen Unsicherheit führt.
b. NH3 ist giftig und daher in seinen Handhabungsprotokollen stark eingeschränkt (z. B. für nachfolgende Verteilung). NH3 ist nicht so vielseitig wie LH2. Wenn der NH3-Bedarf begrenzt ist, ist a erforderlich NH3-Cracker würde erhebliche wirtschaftliche Auswirkungen auf die Umrüstung des Terminals haben, und sie sind noch nicht im industriellen Maßstab verfügbar.
c. Die Machbarkeit der Umrüstung des LNG-Terminals hängt nicht nur von der technischen Machbarkeit ab, sondern auch von einer ganzheitlichen Systemperspektive:
d. Die künftige Nachfrage nach NH3 und LH2 muss mit größerer Sicherheit prognostiziert werden. Anwendungsfälle für die Energieträger müssen definiert und implementiert werden, um die Sicherheit der Investoren zu erhöhen.
e. Die Nähe von Industrie und Vertriebsinfrastruktur kann zu Prozessvorteilen führen
Integration, z.B. Kälteleistung aus kryogenen Flüssigkeiten oder Abwärme von Industrieanlagen zu nutzen.
f. Die Verfügbarkeit von Elementen der Verteilungsinfrastruktur zum Transport der Energieträger nach den Importen ist von entscheidender Bedeutung (z. B. eine Pipeline oder eine Zugverbindung). die Umrüstbarkeit der LNG-Terminalinfrastruktur für alternative Energieträger, hängt daher stark von den individuellen Merkmalen des Terminals und seiner Lage ab, und verallgemeinernde Schlussfolgerungen, die für alle Endgeräte gelten, können nicht gezogen werden.
g. Nur wenn in der Konzeptionsphase eine spätere Umstellung auf klimaneutrale Energieträger berücksichtigt wird, und glaubwürdige Pläne für Lieferung und Endverbrauch der Energieträger gemacht werden, kann das Risiko
Lock-Ins für fossile Brennstoffe reduziert werden.

Wir haben die dümmste Regierung der Welt…

Die Anschaffung und der Unterhalt schwimmender Flüssiggas-Terminals werden für Deutschland noch teurer als gedacht. Wie eine Sprecherin des Wirtschaftsministeriums am Freitag in Berlin mitteilte, beläuft sich die Kostenschätzung bis zum Jahr 2038 mittlerweile auf insgesamt 9,7 Milliarden Euro.

Zuletzt war von 6,56 Milliarden Euro die Rede. Die Sprecherin betonte allerdings, den Kosten stünden nach Inbetriebnahme der LNG-Terminals auch Einnahmen aus «Regasifizierungs-Entgelten» gegenüber. Als Ersatz für russisches Pipeline-Gas setzt Deutschland derzeit auf per Schiff geliefertes Flüssigerdgas und baut für den Import gerade mehrere Terminals.

Selbst die eigenen Vorfeldorganisationen und natürlichen Verbündeten der Ökosozialisten erheben sich jetzt gegen die Skrupellosigkeit, mit der Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck („Grüne“) den Ausbau der Windenergie ohne jegliche Rücksicht auf Belange der Umwelt durchpeitschen will. Naturschützer befürchten zudem eine chemische Verseuchung des Weltkulturerbes Wattenmeer durch das neue Flüssiggas-Terminal in Wilhelmshaven.

Unter Überschrift  „Aufstand im ‚Grünen‘-Biotop“ berichtet die „Bild“-Zeitung über eine Revolte von eigentlich den „Grünen“ nahestehenden Organisationen.  Hintergrund: Bundeswirtschafts- und Klimaminister Robert Habeck treibt den Windrad-Wahn jetzt auf die Spitze! 

In Brüssel will der Ökosozialist den für Energie-Politik zuständigen EU-Ministern eine radikale europaweite Vereinfachung der Genehmigungsvorschriften für den Bau von Windradmonstern aufnötigen, wie sie die „Ampel“ bereits für Deutschland beschlossen hat. Dies ohne jegliche Rücksicht auf den Naturschutz!

Habecks Windrad-Tempo wird jetzt selbst den Verbündeten der „Grünen“ zu viel! Die Naturschutzverbände (Nabu, BUND, Grüne Liga, Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Naturfreunde) geben ihren Unmut konkret in einer Stellungnahme zu den brachialen Ausbauplänen in Brandenburg zu Protokoll: Die Bundesregierung habe „eine Energiewende beschlossen, die in der Hauptsache auf den Komponenten Solar- und Windenergie basiert, und hier vorrangig auf der Windenergie“.Die Konzentration auf Wind- und Solarenergie sei aber „ein Sackgassenmodell“, gefährdete Tierarten würden „bedroht“, „sensible Waldflächen“ geopfert, selbst UNESCO-Reservate wie etwa das Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin (Nord-Brandenburg) seien gefährdet!

Die Naturschützer werfen Habeck & Co. im Einzelnen vor:

► „Sie nehmen keine Rücksicht auf eine große Zahl von Studien, die die Unsicherheiten einer solchen volatilen Energieerzeugung belegen und auf wissenschaftlicher Grundlage darstellen, wie wenig zukunftsfähig diese Konzepte sind.“

► Mit dem Windkraftkurs „geht ein zerstörerischer Prozess im Land voran, weithin sichtbar. Mit staatlicher Billigung und fördernder Unterstützung werden ganze Landschaften nicht nur optisch zerstört.“

► „Lebensräume werden entwertet, Lebewesen zahlen mit ihrem Leben für das Sackgassenmodell der regierenden Parteien.“

► Selbst in Natur- und Landschaftsschutzgebiete und Reservate sollten Windparks gepflanzt werden dürfen. Dadurch würden:

► „Wissentlich Tierarten, die besonders geschützt sind, gefährdet: Das betrifft (…) den Rotmilan, den Weißstorch, den Seeadler, den Schreiadler und einzelne fliegende Säugetiere, verschiedene Fledermausarten“ – darunter die Mopsfledermaus.

►„Bedeutsame Waldflächen“ seien bedroht. Diese Flächen wären durch die Zerstörung des Landschaftsbildes aufgrund der alles überragenden Windenergieanlagen „erheblich beeinträchtigt“.

► Durch die Verwirbelungen der Rotoren werde der ganze Boden „zusätzlich ausgetrocknet“.

Die Verbände kritisieren zusammenfassend: Die „Ampel“ habe Windkraftanlagen als „Angelegenheit von überragendem öffentlichen Interesse“ eingestuft. Dies diene nun als „Totschlagargument für Windindustrieanlagen gegenüber dem Umwelt- und Artenschutz“.

LNG-Terminal: Kein Chlor ins Weltnaturerbe Wattenmeer!

Unterdessen formiert sich auch an der Nordseeküste Widerstand gegen die „grüne“ Umweltzerstörung! Es herrscht blankes Entsetzen. Hintergrund ist: 

Beim Betrieb des am Wochenende in Anwesenheit von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) eingeweihten Flüssiggas-Terminals in Wilhelmshaven sollen täglich bis zu einer halben Million Kubikmeter Meerwasser angesaugt und mit Chlor versetzt werden, damit sich keine Meerestiere in der Anlage festsetzen. Anschließend wird das gechlorte Wasser teils stark abgekühlt, teils erhitzt ins Meer zurückgepumpt. Dies mit noch unabsehbaren Umweltschäden für das Weltnaturerbe Wattenmeer. 

FAZIT: Nicht nur beim Windrad-Wahn sondern auch in puncto LNG zeigen sich Heuchelei und Skrupellosigkeit „grüner“ Politik: Warum sauberes und preiswertes Gas aus Russland, wenn es auch zehnmal so teures und zudem schmutziges sowie mit Blick auf die Reinigung der Anlagen hochgiftiges Fracking-Gas u.a. aus den USA gibt!

„Grüne“ Umweltzerstörung: Windrad-Aufstand gegen Habeck & Co. aus den eigenen Reihen!

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